[Rezension] Throne of Glass

Sonntag, 23. April 2017





Preis: 9.95 €
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 496
Meine Wertung: 5 Sterne
Verlag: DTV Verlag
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Klappentext:

Celaena Sardothien ist jung, schön und zum Tode verurteilt. Doch dann taucht Chaol Westfall, Captain der Leibgarde, auf und bietet ihr eine einzige Chance zum Überleben. Kronprinz Dorian hat sie dazu ausersehen, einen tödlichen Wettkampf zu bestreiten: Wenn es ihr gelingt, für ihn 23 kampferprobte Männer zu besiegen, wird sie ihre Freiheit wiedererlangen. Beim gemeinsamen Training mit Captain Westfall findet sie immer mehr Gefallen an dem jungen, geheimnisvollen Mann. Und auch der Kronprinz lässt sie nicht kalt. Zeit, über ihre Gefühle nachzudenken, bleibt ihr allerdings nicht. Denn etwas abgrundtief Böses lauert im Dunkeln des Schlosses – und es ist da, um zu töten.
(Quelle: Bastei Lübbe Verlag)

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch verlief zunächst ein bisschen holprig, da ich nicht genau wusste, um was es geht. Aber als ich dann die ersten paar Kapiteln gelesen habe, war ich schon restlos begeistert. Zwar fand ich am Anfang die ganzen Namen der Gebiete und der Protagonisten kompliziert, aber daran konnte ich mich ziemlich schnell gewöhnen.

Es wurde aus der Er-Perspektive geschrieben, aber dennoch wechselte die Sicht hin und wieder. Mal aus der Sicht von Celaena, Dorian oder Chaol. Dies brachte Schwung in die Geschichte. Wie auch der Schreibstil, der einfach zu verstehen und zudem noch sehr flüssig war, dadurch flog man von einer auf die nächste Seite. Auch konnte die Autorin sehr gut Spannung aufbauen, was natürlich das Lesen um einiges beschleunigt hat.

Celaena ist jung, arrogant und dementsprechend versucht sie alles, um aus diesem Gefängnis herauszukommen, was auch bedeutet, dass sie das Angebot vom König nicht ablehnen kann, der ihr im Gegenzug für ihre Dienste die Freiheit anbietet. Zuerst dachte ich, dass Celaena eine Meuchelmörderin sei, aber dies stellte sich schnell als falsch heraus, denn sie kam viel mehr als Heldin rüber. Auch die Gespräche mit Chaol und Dorian fand ich immer sehr amüsant und auch spannend.
Dorian ist ganz und gar nicht der typische Prinz, der auf alle herabsieht, viel mehr ist er ein liebenswürdiger, sarkastischer Mann, mit dem man einfach Spass haben muss.
Chaol ist eher der schweigsame der Beiden, was aber nicht bedeutet, dass seine Auftritte weniger spannend sind.
Eine weitere wichtige Figur war Nehemia, die Prinzessin von Eyllwe. Sie kam an den Königs Hof, um deren Sprache und Kultur besser kennenzulernen, aber ihr Verhalten deutet auf etwas ganz anderes hin.. Was Nehemia wirklich versteckt, dass könnt ihr in diesem Buch nachlesen.

Das Fantasyelement war in diesem Buch nicht so stark ausgeprägt und trat eher gegen Ende des Buches auf, was ich aber gar nicht so schlimm fand, da es vorher immer schon kleine Andeutungen dazu gab.


Fazit:

Throne of Glass ist ein Buch, dass man gelesen haben muss. Es enthält zahlreiche Facetten, die man selber entdecken muss. Das Buch ist lustig, an manchen Stellen traurig, und allen voran spannend. Der Schreibstil bewirkt, dass man nur weiterlesen möchte und jede Faser des Buches in sich aufnehmen möchte. Ein tolles Buch, welches von mir 5 verdiente Sterne bekommt.


eure Melanie

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